Abgaswärmetauscher



1 Warmluftverteiler Rohre
2 Abgaswärmetauscher gem. Skizze mit Schnellentlüfter und Zeigerthermostat
3 Holzwarmluftofen von 30-350kW
4 Ausgleichs-Druckbehälter (Kugelform)
5 Wasser- Vor- und Rücklaufleitungen zum bestehenden Heizkreislauf

Die Abmessungen des Abgaswärmetauschers ergeben sich:
A) nach der Holzwarmluftofenleistung
B) der vorhandenen Abgasrohrgröße
C) nach dem Rauchgasanschluß z. B. (L) in möglicher Länge (siehe Skizze)

Hiernach ist die Energieeinsparung der vorhandenen Abgastemperaturen zu mindern.

ABGASWÄRMETAUSCHER zur Wärmegewinnung aus Rauchgas-Abgasen
bei den Holzheißluftöfen Modellreihe FHDG mit 30-350kW

Beschreibung:
Auf den Abgasanschluß der Modelle werden jeweils in der Größe des Rauchrohres mit gleicher Rohrgröße ein ABGASWÄRMETAUSCHER in druckfester Form - je nach Länge des zur Verfügung stehenden Rohres - nach jeweils einem 90° Bogen mit Reinigungstür angebaut. Durch den Druck eines Rauchgasgebläses (erforderlich bei unzureichendem Kaminquerschnitt oder auch unwirksamer Kaminlänge) wird das Rauchgas mit gleichbleibendem Druck zum Kamin herausgedrückt.
Die dort auftretenden Temperaturen werden an den ABGASWÄRMETAUSCHER abgegeben. Dadurch ist eine zweite wirksame Energieausnutzung des Holzbrennmaterials gewährleistet, welche zur Brauchwasser oder vorhandenen Heizungsunterstützung genutzt werden kann.

Bei den Modellen ab FHDG 55 bis FHDG 350 kann man mit einem nachaufgestellten Energiespeicher (= Puffer) die unterschiedlichsten Feuersituationen permanent ausgleichen und mit einer stetig gleichen Menge, bei fast gleicher Temperatur, diesen Effekt nutzen.
Hierbei ist der jeweils gewählte Aufstellungsplatz mit den noch zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten ausschlaggebend (welche Abmessungen für einen solchen ABGASWÄRMETAUSCHER möglich sind).
Da der Abgaswärmetauscher den jeweiligen Raumfreimaßen entsprechend angefertigt wird, ist nur nach genauem Aufmaß der Räume die Konstruktion auszuarbeiten, zu berechnen und als Erstellungspreis mit ca. Leistungen zu bewerten.

Ein weiterer Punkt ist der evtl. vorhandene Kamin in seinen Abmessungen, der nur nach einer speziellen Berechnung mit den dann ausgeführten ABGASWÄRMETAUSCHERN zur Ausführung kommen kann - oder den Anforderungen entsprechend angepaßt werden muß.

Wenn ein neuer Edelstahlaußenkamin erstellt wird, ist dieser jeweils vom Hersteller nach den Ofenwerten und einer Berechnung ausgeführt und birgt somit keinerlei Probleme eines geregelten Staudruckes (= Zug des Rauchgases). Hierbei spielen dann nur die Räumlichkeiten zum Einsatz eines Abgaswärmetauschers eine Rolle.

Energiesparmodul zur Übertragung auf Wasser - in gesteuerten Kreisläufen

A) Ausnutzung der Rauchgastemperaturen zur Warmwassererzeugung mit Eingabe in ein bestehendes Heizungssystem. Als zusätzliche Energienutzung der Heizgeräte.

B) Die optimale Beheizung durch die Warmluft über ein Gebläse in die dafür vorgesehenen Räume.

C) Dieser Abgaswärmetauscher wird nach der Platzzuweisung und der Gerätegröße nebst des Rauchgasrohres maßlich festgelegt.

D) Dann wird die Leistung zur Warmwassererzeugung ermittelt.

E) Die Leistung ergibt sich nach der Temperatur über das Mittelfeuer, in einer Laufzeit vom Anheizen - Vollheizen - Abschwellen des Feuers.

Diese bisher ungenutzte Energie ist dann dem Ofen als Gesamtleistung zuzurechnen und erhöhrt dadurch den Wirkungsgrad erheblich.